Wer profitiert von interkulturellen Managementtrainings am meisten?
Auslandserfahrene Manager! Die Antwort mag überraschen, doch was auf den ersten Blick paradox erscheint, dass nämlich diejenigen, die schon viele Erfolge im interkulturellen Business erzielt haben, von einem soliden interkulturellen Training mehr profitieren, als Personen, die erst in Zukunft international arbeiten werden, lässt sich leicht erklären: Die auslandserfahrenen Manager erhalten im Training eine seltene Gelegenheit, die unzähligen eigenen Erlebnisse, die eigenen Erfolge und die eigenen Misserfolge im interkulturellen Business vorm Spiegel der Trainingsbeispiele strukturiert zu durchdenken und zu vergleichen. Das erlaubt ihnen, viel klarer zu erkennen, welche fremdkulturelle Stärken sie auf welche Art und Weise noch stärker nutzen können und welche eigenen Stärken sie wie in die interkulturelle Zusammenarbeit dauerhaft zum eigenen Vorteil einbringen können.
Häufig bestätigen auslandserfahrene Manager am Ende eines BCCM-Trainings, dass ihnen die Erkenntnisse des Trainings andeutungsweise „im Bauch“ bewusst waren, das Training also trotz der vielen Praxisbeispiele in dem Sinne nichts absolut Neues vermittelt hat. Sie seien sich aber ihrer Sache nie sicher gewesen. Nach dem Austausch mit dem führungserfahrenen bikulturellen Trainerteam sei ihnen nunmehr ganz klar, wie man die erkannten Reibungsflächen der interkulturellen Zusammenarbeit in Zukunft minimieren und kulturelle Stärken bei der Rollenverteilung besser beachten könne.
Der Nutzen eines interkulturellen Trainings liegt also maßgeblich im Zugewinn an Handlungssicherheit international tätiger Leistungsträger. Aus der höheren Handlungssicherheit folgert fast von selbst eine Effizienzsteigerung im internationalen Business. Wer schon Erfahrungen mitbringt, profitiert am meisten vom Training.
Wer ohne eigene Erfahrungen in konkreter interkultureller Zusammenarbeit ein interkulturelles Training besucht, profitiert auch, aber im anderen Sinne. Er lernt, auf welche kulturgeprägten Erwartungshaltungen und Kooperationsweisen man treffen wird und welcher Umgang sich damit bewährt hat. Das Training vermittelt diesen Personen also ein kognitives Rüstzeug, Missverständnisse zu vermeiden und eine künftige interkulturelle Zusammenarbeit zielsicher und schneller „aufs richtige Gleis“ setzen zu können.
Voraussetzung für einen hohen Nutzen ist in beiden Fällen die konsequente Business-Orientierung des interkulturellen Trainings.
<< Zurück |